Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Endstation für Streithammel (Themen in diesem Unterforum werden 7 Tage nach dem letzten Beitrag automatisch gelöscht.)
Benutzeravatar
Insane
Beiträge: 1142
Registriert: Fr 4. Nov 2016, 15:16
Schafrasse(n): kuschelwollige Büffelschafe <3
Kontaktdaten:

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von Insane » So 10. Nov 2019, 08:37

Oh, du hattest doch noch eine von deinen gepostet, Heumann? Hab ich leide übersehen.
Sei's drum - fröhliches Beneiden noch. :wink:
Das ist kein Heu in meinen Haaren - das ist Schäferglitzer :?:

Benutzeravatar
Steffi
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1010
Registriert: Do 6. Okt 2016, 16:58
Wohnort: Untertaunus
Schafrasse(n): Walliser Schwarznasenschafe
Kontaktdaten:

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von Steffi » So 10. Nov 2019, 10:20

Hm, so ganz unnötig finde ich das Thema jetzt auch nicht... Vielleicht sollten wir einen neuen Thread aufmachen "Gute Schafe - schlechte Schafe"? Es kann ja nie schaden, den Blick beim Kauf zu schärfen :gruebel:

LG,
Steffi
Sheep happens

Heumann
Beiträge: 404
Registriert: Do 13. Okt 2016, 21:57

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von Heumann » So 10. Nov 2019, 12:49

Vielleicht kann man das wieder heile moderieren (die Pöbeleien und auch Nichtszursachebeiträge wie diesen hier löschen), dem ganzen einen sinnvollen Titel und Anfang geben?
Abspalten ist sinnvoll, aber sinnlos ist diese Diskussion auf jeden Fall nicht gewesen.

smallfarmer
Beiträge: 270
Registriert: Do 29. Sep 2016, 21:33

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von smallfarmer » So 10. Nov 2019, 14:03

Wenn die Diskussion hier ne Woche brach gelegen hat, verschwindet sie sowieso.
Ich hab sehr wenig circus Erfahrung, meine aber so was schon mal gesehen zu haben.

Benutzeravatar
peter e.
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 372
Registriert: Do 29. Sep 2016, 22:52
Wohnort: Mittelhessen
Schafrasse(n): -ohne-
Herdengröße: 0

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von peter e. » So 10. Nov 2019, 22:01

aus der Entfernung fällt mir auf: "Betriebe" (bzw. deren Leiter oder <Inhaber>) reden/diskutieren/<schimpfen<? übereinander, ohne sich weder persönlich noch sonst wie intensiv zu kennen, haben oder hatten also auch keinen Einblick in den jeweiligen <Betrieb>. es steht nur das Gelesene zur Verfügung.
Und das reicht meiner Meinung nach nicht aus, um tiefgreifende <Vorwürfe> zu tätigen.
Es kann natürlich behauptet werden, dass allein durch die Wortwahl ein bestimmtes Ziel erreicht werden soll. Also wäre es angenehm, durch veränderte Ausdrucksweisen einen Schlag in die Magengrube des Gegenübers zu vermeiden. Die deutsche Sprache bietet sooo viele Möglichkeiten....
peter e.

Seid gestern meid ich Alkohol
und singe heut` schon Lieder:
Trara, ich fühl mich herrlich wohl
und meine Birne : herrlich hohl!
Mich dünkt, ich trinke wieder.Thomas Gsella

Heumann
Beiträge: 404
Registriert: Do 13. Okt 2016, 21:57

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von Heumann » Mo 11. Nov 2019, 08:11

Insane hat zu viel auf sich bezogen, wollte das scheinbar auch. Ich habe keine Erfahrungen mit ihnen Schafen und werde sie auch garantiert nicht machen, weil ich in noch einer weiteren viel zu schweren Rasse mit Wolle auf dem Leib und langen Schwänzen keinen Sinn sehe, denn davon gibt's bereits mehr als genug in Deutschland.

Ich habe ganz allgemein meine Erfahrungen mit hochpreisigen Zuchtieren "namhafter" Züchter, vor allem von Moderassen, und das sogar tierartübergreifend geschrieben. Die sind nämlich immer optisch schön, aber die inneren Werte sind unterdurchschnittlich. Viele Gründe wurden schon genannt.
Tauben z.B., da gibt's die Brieftauben, die klar auf innere Werte selektiert wurden und werden und zahlreiche Rassetauben, die teilweise total degeneriert sind. Da zählt, sogar noch mehr als in der Herdbuch-Schafzucht, das Äußere. In der HB-Schafzucht gibt es immerhin teilweise Stationsprüfungen, aber ob die Ergebnisse was taugen und übertragbar sind, wenn man Schafe wie Schweine füttert und das in keinster Weise auf das Gewicht der Mutter bezieht?!?

Benutzeravatar
Henry
Beiträge: 2989
Registriert: Fr 4. Nov 2016, 10:40
Wohnort: Leipzig
Schafrasse(n): Bluefaced Leicester, Kamerun
Herdengröße: 152
Kontaktdaten:

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von Henry » Mo 11. Nov 2019, 17:40

Vielleicht, Heumann, merkst Du garnicht, daß Du das zumindest von Dir negativ gemeinte Wort: “Moderasse“ zu Provokationszwecken benutzt, um Innovation oder wenigstens Mut zu Neuem zu diskreditieren. Vielleicht merkst Du auch nicht, wenn Du zu leichte Lämmer von zu schweren Rasse bemängelst, daß darin ein Widersprüchlein schlummern könnte. Womöglich bemerkst Du nicht, wie sehr Du Deine Kompetenz zur bloßen Meinung gedradierst, wenn Du Dich über Rassen äußerst, die Du nicht hälst, deren Nachkommen Du nicht nutzt und von denen Du nichts weißt, weil Du davon ganz explizit nichts wissen willst. Solcherlei Meinung höre und lese ich zur Genüge. Soviel, daß ich davon genug hab‘:

Ich werde zukünftig Deine Beiträge nun nicht mehr lesen, weil mich eine Forenfunktion davor bewahrt, mit Antworten darauf nur wieder leichtfertig Vorlagen für Anwürfe mit Demotivationsintention zu liefern. Ich habe es zigfach versucht: Du wirst weiter keinem Argument zugänglich bleiben. Und ich muß mich daran nicht aufreiben.

*plonk*
Henry
der
Schafschützer

Heumann
Beiträge: 404
Registriert: Do 13. Okt 2016, 21:57

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von Heumann » Mo 11. Nov 2019, 20:16

warum beziehst du das Thema "Moderassen" schon wieder auf dich? Die Welt dreht sich nicht um euch und eure Schafe. Es gibt genug "Moderassen", ein Kommen und Gehen, bei Schafen wie überall anders. Ich habe auch schon mal eine Moderasse bei Schafen mir angeschafft. Galloways waren mal in, jetzt gibt's sie fast geschenkt, Collies und Dalmatiner... to be endlos continued.
Hier geht's aber auch viel mehr, nämlich generell um die Herdbuchzucht von nachgefragten Rassen (=Moderassen!), in kann mir nicht vorstellen, dass man beim Schwarzkopf ähnlich beschissen selektiert wie bei z.B. Dorpern.

Argumente habe ich bisher übrigens außer das *plonk" noch keine gelesen.

Heumann
Beiträge: 404
Registriert: Do 13. Okt 2016, 21:57

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von Heumann » Mo 11. Nov 2019, 21:06

Henry hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 17:40
Vielleicht merkst Du auch nicht, wenn Du zu leichte Lämmer von zu schweren Rasse bemängelst, daß darin ein Widersprüchlein schlummern könnte.
Auf den Vorwurf eine sachliche Antwort:
Was ein gutes Schaf zu wiegen hat, ist wahrscheinlich ziemlich eindeutig bei 60 bis 70 kg. Die können in angemessener Zeit Lämmer auf Schlachtgewicht bringen. Dazu braucht man keine 100 kg Muttern. Die gesparten 30 % Gewicht pro Schaf kann in eine 30%ige Steigerung der Herdengröße und damit auch der geborenen Lämmer 1:1 umwandeln.
Wenn jetzt die Muttern nur 40 bis 50 kg wiegen, wird es schwer, das Schlachtgewicht zügig zu erreichen.
Ja natürlich wachsen Lämmer von großen Schafen besser, das sehe ich bei meinen ja auch. Aber das Schaf hat ja auch viel mehr Reserven, die es den Großteil des Jahres sinnlos versorgen und wieder auffüllen muss. Ein 100 kg Schaf wird immer bessere Lämmer haben als ein 60 kg Schaf. Aber entscheidend ist nicht kg Lamm pro Schaf sondern kg Lamm pro kg Schaf.

Das Problem des hier alles auslösenden Lammes ist ja nun eher, dass es ein Drilingslamm ist. Die Diskussion hatten wir auch schon mal. Ich sehe es jetzt mittlerweile etwas anders. Vorher fand ich zwei Lämmer pro Schaf perfekt, jetzt sehe ich das betriebsindividueller. Ein Ablammergebnis von über 200% bedeutet viele Drillinge. Ich merze Drillingsmütter und behalte auch keine Drilingslämmer, weil Drillinge machen einfach im Durchschnitt deutlich mehr Arbeit. Das Schaf hat nur zwei Zapfstellen und selten kommen alle drei Lämmer gleich groß auf die Welt. Sehr schnell wird da einer zum Kümmerling (oder krepiert) und macht deshalb mehr Arbeit und deshalb weniger Spaß (oder Probleme mit dem Tierwohl und dem eigenen Anspruch).
Ich denke, das ist ein Problem, was alle Schafhalter haben, die arbeitsextensive Weidehaltung betreiben.
Anders sieht es aus, bei größeren Betrieben, die sehr intensiv eine Stallmast betreiben können. Zwei Flaschenlämmer machen nicht viel mehr Arbeit als eines und so kann man auch 50+ Lämmer gut mit Technik und Milchaustauscher gut durch die ersten Wochen bekommen. Für solche Betriebe machen dann z.B. auch Swifter mit irgendwas bei 400% Ablammergebnis Sinn.


Falls kein Moderator sich an einer sinnvollen Verschiebung versucht, versuche ich in den nächsten Tagen aus dem geschrieben einen neuen Faden zu spinnen und verspreche dabei alles zu versuchen, dass sich nicht irgendwer anders direkt angesprochen fühlen will.

Heumann
Beiträge: 404
Registriert: Do 13. Okt 2016, 21:57

Re: Unnötige Diskussion aus "Suche Literatur zum Thema: Schwarzes Schaf"

Beitrag von Heumann » Mo 11. Nov 2019, 21:12

Noch als Ergänzung: gute Schafe könnten auch 30 bis 40 kg wiegen, wenn eine Weidetierprämie kommt. Vielleicht als guter Übergang bis zum endgültigen wolfsbedingten Ende der Weidetierhaltug...

und ja ich weiß, meine Ausführungen beziehen sich auf die ganz normale deutsche Schafhaltung, die Lämmer produziert. Nischen wie Milch, Wolle, Therapieschaf... bestätigen die Regel und ganz außen vor sind seltene, evtl. geförderte Haustierrassen und natürlich Heid- und Moorschnucken, weil "Schmücken sind ja keine Schafe,"...

Gesperrt