Hallo an alle!
Da ich im Forum bisher nur einen Beitrag dazu finden konnte dachte ich mir ich frage hier nochmal nach ob jemand Tips oder Erfahrungen dazu hat.
Es geht um ein 2,5 Jähriges zum ersten Mal trächtiges Mutterschaf vor ca 4 Wochen Euter bekommen, seit ca. 1 Woche extrem pralles Euter, ich dachte jeden Tag es muss heute Nacht so weit sein.
Gestern vormittags das erste mal leichten Ausfluss bemerkt und mich bereit gemacht zu helfen falls nötig, bisher hatten wir noch nicht ein einziges mal irgendwelche Komplikationen und alle haben immer brav und selbstständig gelammt.
Habe sie im Stundentakt gecheckt, noch keine Geburt in Sicht.
Abends habe ich gesehen das ihr Euter und die Beine komplett voller Ausfluss / rotbräunlichem Schleim sind, also dachte ich es ist jetzt so weit. Nach mehreren Stunden ist immer noch nichts passiert, also Handschuhe an ordentlich Gleitgel und schauen was da los ist.
Dachte ich zumindest.. ich habe kaum 2-3 Finger rein bekommen, von einem Lamm nix zu erkennen.
TA angerufen - „abwarten ist noch nicht so weit“ - Nachts und am nächsten morgen nochmal probiert, immernoch extrem eng - unmöglich reinzufassen um zu helfen.
Heute Nachmittag dann zum ersten mal Presswehen und stöhnen, immer noch keine Weiterung vom Muttermund. TA angerufen - bitte sofort kommen.
1h später ein totes Lamm nach ca. 30 Minuten Kampf es irgendwie raus zu bekommen.
Die Mutter liegt jetzt natürlich Flach, ist absolut K.O.
Schmerzmittel und Antibiotika wurden gespritzt, weil die Nachgeburt doch leicht müffelte.
Wie geht ihr in diesen Fällen vor? Wie lange würdet ihr der Mutter Pause geben und eventuell wieder versuchen sie trächtig zu bekommen?
Gibt es bestimmte Mittel mit der ich ihr das Erlebnis zumindest ein bischen erleichtern kann?
Kraftfutter?
Sie hat eine Wahnsinns Milchleistung, abgemolken wird sie natürlich um keine Euterentzündung zu bekommen.
Morgen bekommt sie noch eine Spritze falls sie noch flach liegt bis dahin.
Ist es sinnvoll sie zur Zucht zu behalten, oder kann der Ringwomb „chronisch“ sein und sie wird in Zukunft sehr warscheinlich die selben Probleme haben? Das würde ich ihr selbstverständlich niemals antun.
Ich freue mich sehr über Tips oder Erfahrungsaustausch und danke euch schonmal fürs lesen!
LG Jonas
Totgeburt Ringwomb Gebärmutterverengung
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Jonas
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Totgeburt Ringwomb Gebärmutterverengung
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Fröschchen
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Re: Totgeburt Ringwomb Gebärmutterverengung
Hallo Jonas,
hatte im vorigen Jahr aus gleichem Grund eine übergegange Geburt mit toten Zwillingen.
MS bereits mehrfach problemlos alleine gelammt, deshalb erstmal nichts unternommen.
Dann nur noch Kampf gegen Krampf.
Meine Bedenken sind die nicht sichtbare Verletzungen, die wir aktiv dem apathisch-passiven Ringwomb-MS beim Rausziehen der bereits toten Lämmer zufügen können. Und die unbekannte Verweildauer der toten Lämmer im MS.
Chronisch glaube ich weniger, eher noch Wiederholung bei Prolaps. Aber ich würde mich trennen.
Alles traurig! LG Angelika.
PS. Wie lange wirst Du denn abmelken wollen? 2 Wochen komplett und dann reduzieren?
hatte im vorigen Jahr aus gleichem Grund eine übergegange Geburt mit toten Zwillingen.
MS bereits mehrfach problemlos alleine gelammt, deshalb erstmal nichts unternommen.
Dann nur noch Kampf gegen Krampf.
Meine Bedenken sind die nicht sichtbare Verletzungen, die wir aktiv dem apathisch-passiven Ringwomb-MS beim Rausziehen der bereits toten Lämmer zufügen können. Und die unbekannte Verweildauer der toten Lämmer im MS.
Chronisch glaube ich weniger, eher noch Wiederholung bei Prolaps. Aber ich würde mich trennen.
Alles traurig! LG Angelika.
PS. Wie lange wirst Du denn abmelken wollen? 2 Wochen komplett und dann reduzieren?
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein. (Albert Einstein)
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Jonas
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Re: Totgeburt Ringwomb Gebärmutterverengung
Danke für die Antwort,
die Milch vom abmelken geht aktuell leider in den Boden..
Das Schaf hat vor der Geburt Antibiotika bekommen und auch nach der Totgeburt, will ich nicht trinken bzw. verarbeiten.
Sie gibt minimum 1L täglich ich versuche einfach den Druck rauszunehmen aber die Milchproduktion nicht allzustark anzukurbeln.
die Milch vom abmelken geht aktuell leider in den Boden..
Das Schaf hat vor der Geburt Antibiotika bekommen und auch nach der Totgeburt, will ich nicht trinken bzw. verarbeiten.
Sie gibt minimum 1L täglich ich versuche einfach den Druck rauszunehmen aber die Milchproduktion nicht allzustark anzukurbeln.