Trockenheit ohne Ende

Ralf
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Ralf »

Ja, sind aber die letzten 1000m² und es regnet gerade etwas.
Meine Damen sind noch jung, ein halbes Jahr und haben noch keine schlechten Zeiten erlebt.
Sie lassen viel stehen.
Die letzte Fläche hab ich kurz mit den Rasenmäher etwas gestutzt.
Da ich eigentlich aller 14 Tage umsetze hat mich der Anblick etwas gestört.

Wer kann diesen Mädchenaugen etwas abschlagen. :freu:

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Loulou
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Loulou »

Schafhüterin
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Schafhüterin »

peter e. hat geschrieben: So 5. Jul 2026, 21:12 Es ist ja nicht nur die Trockenheit alleine: die Mineralisation der "normaler Weise" vorhandenen Spuren- und Mengenelemente im Grünland ist jetzt eine andere .....
Genauso ..... bei uns ist die Frucht schon ab. Wir haben hier nur noch eine Steppenlandschaft, die sich durch die Vorderpfalz zieht. Das Gemüse der Bauern verwelkt auf den Feldern. Der Wasserverbrauch für die Landwirtschaft wird streng rationalisiert und stark reguliert.

Pferde- und Nutztierhalter füttern zu. Heuernte, bei der im letztes Jahr gerade mal die Hälfte eingebracht wurde und in diesem Jahr auch wieder nur die Hälfe vom Vorjahr ausmacht. Bei uns in der Region ist das Heu eh schon recht teuer.
Viele geben ihre Tiere ab, oder kaufen keine nach. Es sind ja auch alle weiteren Kosten gestiegen. Du muss dein Geld, das du in der Landschaftspflege noch nicht (ganz) verdient hast, schon ausgeben, wass ja eigentlich für das Winterfutter eingeplant war.

Ja, das ist nicht das erste magere Jahr, aber es pendelt sich jetzt ein. Das Futter auf den Weiden, wird hier immer weniger, es hat auch nicht mehr diesen Nährwert.
Auf dem Fotos stehen nur noch die Halme, das Gras hat schon ausgesamt.
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Ralf
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Ralf »

Oha, das schaut aber wirklich mager aus.
Leute wo hier keinen Einblick haben erkennen den Ernst der Lage nicht.
Auf dem Smartphone schaut alles lustiger aus.

Der Klimawandel hat uns an den Eiern.

Wenn ich die sommerlichen Zulaufmengen am Teich so betrachte, die waren früher kontinuierlich und hoch.
Seit über 5 Jahr reduziert er sich bis auf Null.
Das gab es früher nicht. Der Boden war mit Wasser gesättigt, die Quellen liefen den Sommer durch.

Gruß aus dem heute bedeckten Sonneberg
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KABA
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von KABA »

Bei uns in Niedersachsen/bei Bremen ist es völlig anders - wir haben Futter satt!
Seit Anfang des Jahres zieht es sich ungefähr so durch: eine Woche trocken, 1- 2 Wochen Regen. Kann man ganz gut hier sehen: https://www.wetter.com/wetter_aktuell/r ... meframe=1y
Die Zeitfenster zum Heuen waren eng, aber ausreichend: wer nicht die Trockenphase zwischen dem 21. und 29. Mai genutzt hatte, konnte dann nur einen Monat später gutes Heu machen, dazwischen höchstens Silo (was hier bei uns aber inzwischen eher die Regel als die Ausnahme ist, die wenigstens machen wirklich Heu).
Bei mir wurde leider erst Ende Juni gemäht (ich bin abhängig von den Kapazitäten des Bauern aus dem Nachbarort), dafür war es fast so viel wie sonst nach erstem und zweitem Schnitt (Ende Mai und etwa September) zusammen! Und die Schafe waren bis Ende April den ganzen Winter über auf dieser Fläche - schon erstaunlich, was in 8 Wochen, ohne weiteren Dünger, so nachwächst!
Wenn es aber mal länger als 2 Wochen nicht regnet, sieht es bei uns auch gleich ganz anders aus, dann rollt der Mais die Blätter ein und sieht aus wie trockene Yucca-Palmen :o:
Ich wünsche dir die Fröhlichkeit eines Vogels im Eberescheneschenbaum am Morgen,
die Lebensfreude eines Fohlens auf der Koppel am Mittag,
die Gelassenheit eines Schafes auf der Weide am Abend.
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Elli1
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Elli1 »

Meine Kletterrose hat aufgrund der Trockenheit beschlossen keine Blüten mehr zu bilden (das knappe Wasser brauche ich für das Gemüse). Ein Grund sie richtig zu verschneiden. Ein ganzer Kofferraum voll ist es geworden und die Schafe hatten Festtagsessen. Endlich mal wieder etwas Frisches :)
Grüße
Monika
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Becisaurus »

Hier ganz im Süden steht gar gar gar nichts mehr.
Alle Mähwiesen sind verbrannt, die Büsche welken und meine Weideflächen sind gelb oder braun.
Ich füttere seit einer Woche nun Heu zu vom Geld aus der Landschaftspflege, dass es noch gar nicht gibt.
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Elli1
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Elli1 »

Meine Weide sieht auch wieder aus wie Steppe oder Distelfeld. Die Disteln hatte ich vor der Blüte 2mal mit dem Freischneider gemäht aber sie wollen unbedingt überleben. Auch die kleinste Distel hat jetzt Blüten.
Regen ist keiner in Sicht. Ich werde demnächst wieder Bäume verschneiden und die Äste mit dem Laub verfüttern.
Grüße
Monika
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Zibble »

Hier wird auch alles zur Steppe. Heu und Obstbaumäste werden gereicht.
Die Disteln lässt der Nachbar versamen, dann kann ich auf der Weide wieder tagelang Disteln stechen. Aber Rolleasen beregnen kann der Nachbar.
Wir können die Weide nicht beregnen, hoffe, dass es nicht so schlimm wird und nicht lange so weitergeht
Ich habe Schaf und ich weiß warum
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Elli1
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Re: Trockenheit ohne Ende

Beitrag von Elli1 »

Disteln stechen ist so gut wie unmöglich weil der Boden so knochenhart und steinig ist.
Rolleasen beregnen kann der Nachbar.
Der ist aber auch wichtig :drama2:
Grüße
Monika
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