Eigenes Getreide vs. Fertigfutter

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Teppich08
Beiträge: 2
Registriert: Sa 3. Jan 2026, 20:46

Eigenes Getreide vs. Fertigfutter

Beitrag von Teppich08 »

Hallo lieben Forum-Gemeinde,

wir haben im landwirtschaftlichen Betrieb allerlei verschiedenes Getreide und auch eine Futtermühle (Hafer, Gerste, Dinkel im Spelz, Körnermais, Weizen)

Was kann man denn Lämmern und auch erwachsenen Auen gutes Füttern anstelle des fertigen "Lämmerkorns" oder fertiges "Kraftfutter" ?

Und in welchen Mengen?

Viele Grüße

Teppich08 (Anfänger in der Schafhaltung)
maica
Beiträge: 12
Registriert: So 23. Apr 2017, 10:53

Re: Eigenes Getreide vs. Fertigfutter

Beitrag von maica »

Schade,
das diese Anfrage keine Antworten hat.
Das interessiert mich, weil ich seit Jahren meinen Tieren kein Fertig/Trockenfutter füttere, ob Hühner/Enten, Kaninchen, Schafe/Ziegen oder unsre vier Schäferhunde.
Keines hat je Fertigfutter bekommen, bin ein totaler Gegner von diesem überteuertem Tierfutter. :o:
Ich kaufe die einzelne Komponenten ein, Weizenkleie, Maisbruch, Gerste und Weizen ganz und gequetscht, Erbsen, Mais, Gerste und Hafer ganz, im Winter als Keimfutter und Zusätze, wie Futterkalk, Viehsalz, geko.Leinensamen und Lämmermilchpulver. :nick:
Das füttere ich aktuell und wird morgens und abends frisch gemischt. :lachma:
Die Hühner bekommen im Winter noch Karotten und Rote Bete zum Knappern und Schafe/Ziegen bekommen nur ohne Weide, Luzerne und Maiscobs. :schaf3:
Die Hunde bekommen nur Frischfleisch bzw. ganze tote Tiere, nicht einfach aber das Beste! :michel:
LG Maica :hund2:
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Henry
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Re: Eigenes Getreide vs. Fertigfutter

Beitrag von Henry »

Erfahrungsgemäß sind pelletierte Fertigfutter die wirtschaftlich beste Lösung, wenn sie als Siloware am Ort des Geschehens angeliefert werden. Sie garantieren eine nicht entmischbare stabile Ration und sind vor Allem logistisch der Hit. Ein Silo. Eine Qualität. Immer verfügbar. Immer frisch.

Ja, Getreide und Einzelsaaten können billiger sein. Das ist solange OK bis Gammel auftritt im Silo oder die Schafe krank werden oder die Ratten die Big-Bags besiedeln. Auch die Einhaltung der Ionenverhältnisse Ca/P/K ist bei Getreide die ausschließlich eigene Verantwortung.

Ich habe es jedenfalls nicht bereut, nur noch ein einziges KF im Lager zu haben. Mein erstes 3,6t-Silo hat keine 2.000€ gekostet und mit Lieferkontrakt hat es sich binnen weniger Monate gegen Sackware und Eigenlogistik amortisiert. Es ist zwar Klasse, wenn jemand einem Rapssaat weil vorjährig für kleines Geld und nur zwei Dörfer weiter anbietet, aber wenn ich den tatsächlichen Aufwand bis zur Fütterung berücksichtige, rufe ich doch lieber BAT an und hab‘ paar Tage später das Silo voll. Voll definierter Qualität.
Henry
der
Schafschützer
maica
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Registriert: So 23. Apr 2017, 10:53

Re: Eigenes Getreide vs. Fertigfutter

Beitrag von maica »

Na ja,
mit Silo oder Big Bags mag bequemer sein, rentiert sich wenn man eine größere Anzahl von Tieren hat und den nötigen Platz.
Aber wenn man vielleicht nur eine kleine Herde mit maximal 20 Tiere hat, ist man so meine Meinung mit paar 25 kg Futtersäcke
LG Maica :hund2:
maica
Beiträge: 12
Registriert: So 23. Apr 2017, 10:53

Re: Eigenes Getreide vs. Fertigfutter

Beitrag von maica »

Na ja,
mit Silo oder Big Bags mag bequemer sein, rentiert sich wenn man eine größere Anzahl von Tieren hat und den nötigen Platz.
Aber wenn man vielleicht nur eine kleine Herde mit maximal 20 Tiere hat, ist man so meine Meinung mit paar 25 kg Futtersäcken und individueller Zusammenstellung, günstiger dran.
LG Maica :hund2:
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