Wir haben vor gut 2 Jahren Schwarznasenmischlinge übernommen. Die Tiere sind super lieb und schön, aber ihre Klauen wachsen wie verrückt. Da wir sowieso einen Bock bräuchten, überlegen wir, ob die Möglichkeit bestünde durch Einkreuzen einer anderen Rasse das Klauenwachstum etwas zu verlangsamen. Ausserdem sollen ja Mischlinge sowieso meist gesünder sein.
Also, kennt ihr Rassen mit langsamem Klauenwachstum? Bzw. wie oft müsst ihr bei euren Schafen die Klauen schneiden?
Natürlich müsste es auch mit der Grösse einigermassen passen.
Danke für eure Ideen...
Pflegeleichte Rassen - Klauen
Re: Pflegeleichte Rassen - Klauen
Ich muss bei meinen Schafen und zuvor Ziegen keine Klauen schneiden.
Ich habe vor einigen Jahren, Waschbetonplatten vor dem Stall gelegt und seit dem nie mehr Klauen schneiden müssen.
Selbst bei neu hinzu bekomme Tiere mit etwas längeren Klauen, haben nach einiger Zeit ohne unser zutun ganz normal lange Klauen, kein schneiden notwendig!
Ich habe vor einigen Jahren, Waschbetonplatten vor dem Stall gelegt und seit dem nie mehr Klauen schneiden müssen.
Selbst bei neu hinzu bekomme Tiere mit etwas längeren Klauen, haben nach einiger Zeit ohne unser zutun ganz normal lange Klauen, kein schneiden notwendig!
LG Maica 
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Schafhüterin
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Re: Pflegeleichte Rassen - Klauen
Das Problem hatte ich hier auch, Waldschafe (weiße, weiche Klauen) auf Sandböden, kein Abrieb, da ist man mit dem Klauenschneiden nicht nachgekommen. Da ich damals neben dem Waldschafbock, noch einen Suffolkbock (harte schwarze Klauen) hatte, habe ich ihn auf einen Teil der Waldschafdamen gelassen. Er hat sich großteils, in der härteren Klauenbeschaffenheit, durchgesetzt. Später wurde dann sein Sohn noch eingesetzt. Ich bin dann von den Waldschafböcken abgekommen, eine sehr robust Rasse, aber eben klauenmäßig sehr zeitintensiv.bernegg hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 21:48 aber ihre Klauen wachsen wie verrückt. Da wir sowieso einen Bock bräuchten, überlegen wir, ob die Möglichkeit bestünde durch Einkreuzen einer anderen Rasse das Klauenwachstum etwas zu verlangsamen.
Einige Nachkommen der Waldschafe habe ich noch, aber da kommt jetzt der Coburger Fuchs zum Einsatz. Bei den anderen Muttern, der Kerry Hill Bock und sein Sohn (Mutter Sc. Blackface/Suffolk, Vater Kerry Hill).
Ja, ein bunter Haufen sehr robuster Schafe, angepasst an die Vegetation hier.
Schafhüterin
Ich arbeite für Schafe
Biotoppflege mit Schafen
Extensive Beweidung von Schutzgebieten
Naturschutz
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