Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

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Insane
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Re: Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

Beitrag von Insane »

2 Bilder dann sogar mehr als 2000 :rofl:
Bitte das Ambiente entschuldigen - ist mein Schreibtisch.
Das ist kein Heu in meinen Haaren - das ist Schäferglitzer :?:
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Henry
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Re: Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

Beitrag von Henry »

Steffi hat geschrieben:... jetzt verstehe sogar ich, was gemeint war :lol:
Warst Du schon bei den Kindern, um Entschuldigung bitten? :rofl:
Henry
der
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Steffi
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Re: Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

Beitrag von Steffi »

Bei den Kindern nicht, aber bei den Schafen werde ich gleich Abbitte leisten :engel1:

LG,
Steffi
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Fröschchen
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Re: Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

Beitrag von Fröschchen »

Insane hat geschrieben:Vielleicht hilft das Bild dir ein bißchen ???!!! weiter.
Meine Liebe:

Mille Chapeaux!!

Veni, vidi, vici...

Endlich(st) begriffen :schmatz: . (Dabei hat sich Henry so'ne Mühe gegeben. Leider gegen :mauer:.)

LG
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Re: Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

Beitrag von Fröschchen »

Alltags üblicherweise etwas Feilstaub von den Nägeln pust, aber nach der großen Aufräume von Sturm Xavier (7 Bäume :traurig: ) und meiner Aversion gegen Handschuhe mußte heute Nagelschere ran.

Oh Wunder, neueste Erkenntnis: Mit einer normalen (Rechtshänder-) Nagelschere in der linken Hand den rechten Daumennagel zu kürzen ist aus obigen Erläuterungen wirklich deshalb etwas doofer.

Begreife erst jetzt, warum es Rechts- und Linkshänderscheren gibt.

So ein Schafforum (was heißt hier "so ein": DAS Schafforum) hat doch wirklich praktische Seiten auch für den nichtschafigen Alltag. :)

(Wobei, der Alltag ist durch die Schafigen ja eh meist vorgegeben und so gewollt; es würde ja auch was fehlen...)

LG
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Re: Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

Beitrag von Fröschchen »

Insane hat geschrieben: Bild 1: Falsch, der Nagel (oder eben der Klauenrand) wird durch den oben liegenden Schenkel der Schere
nach außen weggedrückt und kann einreißen
IMG_20171011_100208197~5.jpg

Bild 2: richtig, der "Klauenrand" wird nach innen gedrückt und kann gut geschnitten werden

IMG_20171011_100144532~4.jpg
Du Göttliche: kurz und knapp: dat' war's. Und zu 200 %. (Vorsichtshalber ausgedruckt und einlaminiert, mach's ja nu auch nicht täglich)

Alle sind jetzt "durch": teils Akrobatik.
Aber: Wäre es nicht zweckmäßig, sich nicht auch für unsereiner sich eine Linkshänderschere zuzulegen, wenn wir mit rechts die linken der unseren Krallen kürzen??

LG
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Re: Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

Beitrag von Mareike »

Henry hat geschrieben: Sa 7. Okt 2017, 20:39 Du weißt schon, daß es linke und rechte Scheren gibt, für Rechts- und Linkshänder. Hier geht es um Rechtshänderscheren. Nimm' die Schere in die rechte Hand und halte sie so, als würdest Du waagerechtes Papier schneiden. Die linke Branche ist unter dem Papier links vom Schnitt, die rechte ist drüber und rechts vom Schnitt. Deshalb kannst Du als Rechtshänder gut sehen was Du schneidest, denn Du siehst ja von links hin. (Hast Du die Schere in der linken Hand, siehst Du nur die rechte Branche und kannst den Schnitt nicht sehen.)

Jetzt stell Dir vor wohin Deine Schere Dein Papier drückt nachdem es grade eingeschnitten ist. Links wird es hoch gedrückt, rechts nach unten. Die Schere selbst hat ja eine Materialbreite, wenn Deine Klauenschere deshalb extra auch ausgeschliffen ist. Abscheren geht ja nur, wenn das Material gegeneinander bewegt wird. Deshalb treten um den Punkt, an den der Scherenschnitt tatsächlich stattfindet ganz erhebliche Kräfte auf. Erst erfolgt Festhalten, dann Quetschen, dann Scheren und dann das Biegen und Verdrehen. Diese Kräfte wirken direkt nebeneinander. An der Scherenspitze wird festgehalten, dahinter gequetscht, dahinter getrennt und noch weiter Richtung Hand wird das getrennte Papier verbogen.

All diese Kräfte sollen möglichst nicht zu einer Verformung des Klauenhorns auf der Klaue führen. Deshalb soll die Schere so geführt werden, daß der Schneidspalt nicht direkt auf der Sohle liegt. In unserem Beispiel kommt also der Finger von links zur Schere. Die Fingerkuppe (Klauensohle) kann nicht weiter zum Schneidspalt, weil sie anstößt. Die Schere schneidet nicht genau an der Kante, sondern knapp daneben. Das ist gut, denn die Kräfte bleiben im Horn.

Nimmst Du eine andere Hand und führst die von rechts in Deine Schere, dann stößt die Fingerkuppe erst an die Gegenbranche an, wenn sie direkt unterm Schneidspalt liegt. Wird die Schere geschlossen erfolgt der Schnitt genau an der Kante und die Quetschung und Verdrehung des Nagels wird spürbar sein. An der Klaue kann sie zu Schwächung des Verbundes an der Weißen Linie führen. Insbesondere, wenn sich schon Hohlstellen andeuten, ist also knappes Ausschneiden mit der Schere nicht das Ende sondern womöglich er Beginn vom Drama.

Übrigens flennen Kinder beim Nägelschneiden, weißt Du nun warum?
kennt jemand von euch den gute Linkshänder Scheren?

lg ^^
Edwin
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Re: Schaffreundliche Handhabe der Klauenschere

Beitrag von Edwin »

Mit meiner "Freund 2960" Bonsaischere schneide ich auch selbst links wie rechts meine Fingernägel und auch die der Schafe. :haehae:
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